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Virtuelles Treffen des EU Interreg Projekts “Prospect2030”

Prospect 2030 Logo

Am 03.12.2020 traf sich das Konsortium des EU Interreg Projekts “Prospect2030” in einemWebcall getroffen, denn ursprünglich sollte das Treffen in Magdeburg stattfinden, was allerdings aufgrund der aktuellen Corona-Situation leider nicht möglich war. Nichtsdestotrotz wurde ein online Meeting von der Hochschule Magdeburg-Stendal in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energie des Landes Sachsen-Anhalt veranstaltet.

Das Projekt Prospect2030 zielt darauf ab Strategien zu entwickeln, die die Dekarbonisierung der Energiesysteme voran treibt. Das Land Sachsen-Anhalt stellte in dem EU-Konsortium neue Strategien zur Dekarbonisierung des Bundeslandes vor. Dabei erörterte Frau Prof. C. Dalbert in ihrem Vortrag die Herausforderungen, die auf uns alle zukommen, und die bereits erzielten Ergebnisse. Denn in Sachsen-Anhalt werden schon heute 70% des Stromes durch regenerative Energien erzeugt. Die weitere Strategie sieht vor, dass nun auch grüner Wasserstoff eine wichtige Rolle spielen wird. Sachsen-Anhalt hält schon seit einigen Jahren die Vorreiterrolle in der Erzeugung von grüner Energie und der Nutzung von Wasserstoff. Jedoch stellt die Umwandlung des regenerativen Stroms in Wasserstoff einen großen Fortschritt in der Energieversorgung dar. Die Industrie kann dadurch weitere Impulse im Bereich Sektorenkopplung und in der Energieversorgung setzen.

Leitfaden „Klimarisikomanagement 2050 – Betriebliche Klimarisikostrategie Step-by-Step entwickeln“

Im Zuge des Projekts „Klimawandel – Challenge Accepted!“ wurde ein Leitfaden entwickelt, der Unternehmen beim Aufbau eines vorausschauenden, proaktiven und vor allem ganzheitlichen Klimarisikomanagements unterstützt. Der Leitfaden zeigt auf, wie vielfältig die Aspekte sind, die es beim Umgang mit Klimarisiken zu berücksichtigen gilt. Zudem gibt er praktische Handlungsempfehlungen, wie eine betriebliche Klimarisikostrategie Step-by-Step entwickelt werden kann.

Der Leitfaden wird durch ein excelbasiertes Tool flankiert: Der sog. „ClimateRisk-Mate“ hilft Unternehmen bei der Identifizierung und Bewertung von Klimarisiken entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Der Leitfaden und das Tool können unter www.climate-challenge.de kostenfrei heruntergeladen werden.

Darüber hinaus stehen auf der Webseite sämtliche Vorträge und Arbeitsunterlagen aus der Veranstaltungsreihe „Klimarisiken verstehen & begrenzen“ und dem Netzwerk „Klimarisikomanagement 2050“ zum Download zur Verfügung. Die Arbeitsdokumente enthalten wertvolle Informationen rund um die Identifizierung und das Handling klimabezogener Risiken entlang der gesamten Wertschöpfungskette.

Webinar: „Möglichkeiten der lokalen Wirtschaftsförderung und des Strukturwandels durch Sektorenkopplung in Ostdeutschland“

Sektorenkopplung stellt ein vielversprechendes Prinzip dar, um die Energiesektoren Strom, Wärme und Mobilität intelligent miteinander zu verbinden. Ziel ist es, den Einsatz Erneuerbarer Energien zu erhöhen und die Energieversorgung damit möglichst vollständig zu dekarbonisieren.

Im Rahmen des Webinars am 18. und 19. Juni wird gezeigt, wie sich auf Basis Erneuerbarer Energien Synergien nutzen lassen und inwiefern dabei Sektorenkopplung und lokale Wirtschaftsförderung zusammen gedacht werden können. Neben einem moderierten Gespräch zu den Chancen und Hemmnissen der Sektorenkopplung in Sachsen und Sachsen-Anhalt, wird ein Expertenbeitrag das Thema beleuchten. Präsentationen von Best-Practice-Beispielen aus zwei ostdeutschen Bundesländern sowie verschiedene virtuelle Expertentische runden die Veranstaltung ab.

Weitere Informationen gibt es hier.

In schwierigen Zeiten mit MUT in Grüne Innovationen investieren!

Mit dem Darlehen „Grüne Innovationen“ der Investitionsbank Sachsen-Anhalt (Sachsen-Anhalt MUT) soll die Entwicklung von kommerziell nutzungsfähigen Prototypen, Pilot- und Demonstrationsanlagen sowie Maßnahmen der Markterschließung bzw. Markteinführung dieser Prototypen oder Pilotprojekte insbesondere in den Schwerpunktbereichen Klima sowie Kreislauf- und Ressourcenwirtschaft unterstützt werden.

Gefördert werden kleine und mittlere Unternehmen, Freiberufler und Existenzgründer mit einem Darlehen von bis zu 1,5 Mio. Euro (min. 25.000 Euro). Die Laufzeit beträgt max. 15 Jahre, davon max. zwei Jahre tilgungsfrei.

Weitere Informationen erhalten Sie hier

Land Sachsen-Anhalt unterstützt Kauf eines Lastenfahrrads mit bis zu 1.500 Euro

Neben elektrisch betriebenen Kleinstfahrzeugen bis hin zu wasserstoffbetriebenen PKW‘s konnten die Besucherinnen und Besucher des ersten länderübergreifenden ENERGIEFORUMs im vergangenen September in der Motorsport Arena Oschersleben auch Lastenfahrräder ausgiebig testen. Nun hat das Land Sachsen-Anhalt ein Förderprogramm gestartet, das den Kauf eines Lastenfahrrads mit bis zu 1.500 Euro bezuschusst.

Gefördert wird die Neuanschaffung von in Sachsen-Anhalt genutzten fabrikneuen Lastenrädern sowie elektrisch unterstützten fabrikneuen Lastenrädern (Lastenpedelecs) durch Privatpersonen, kleine und mittlere Unternehmen, Vereine, Verbände und Kommunen.

Der Förderantrag muss zwingend vor dem Kauf gestellt und bewilligt werden. Gefördert werden 50 Prozent der Ausgaben, höchstens jedoch 1.500 Euro pro Lastenrad.

Anträge können bis zum 30. September 2020 beim Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt eingereicht werden. Weitere Informationen gibt es hier.

Neuer Förderaufruf für Errichtung von Ladesäulen

Das Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr des Landes Sachsen-Anhalt hat im April seinen fünften Förderaufruf für die Errichtung öffentlich zugänglicher E-Ladesäulen veröffentlicht. Damit unterstützt das Land erstmals die Errichtung von Schnellladepunkten mit einer Ladeleistung ab einschließlich 100 Kilowatt in den Kreis- und kreisfreien Städten. Für alle übrigen Ladepunkte erstreckt sich der Förderaufruf auf ganz Sachsen-Anhalt.

Für den Förderaufruf stehen insgesamt rund 1,3 Millionen Euro zur Verfügung. Dabei beträgt der Fördersatz für alle Ladepunkte 60 Prozent, ist aber in Abhängigkeit von der Ladeleistung des Ladepunktes betragsmäßig begrenzt. So werden für Normalladepunkte bis einschließlich 22 Kilowatt maximal 3.000 Euro, für Schnellladepunkte ab 50 und kleiner als 100 Kilowatt höchstens 12.000 Euro und für die Schnellladepunkte ab einer Ladeleistung von 100 Kilowatt bis zu 30.000 Euro an Unterstützung gewährt.

Landesweit sollen mithilfe der Förderung öffentlich zugängliche Ladestationen entstehen, die 24 Stunden am Tag genutzt werden können. Antragsberechtigt sind alle natürlichen und juristischen Personen. Anträge können bis zum 19.06.2020, 12:00 Uhr, bei der Nahverkehrsservice Sachsen-Anhalt GmbH gestellt werden.

Weitere Informationen gibt es hier.

European Energy Award (eea): Die Stadt Wernigerode startet durch

Im September 2018 wurde die Stadt Wernigerode als dritte Kommune Sachsen-Anhalts erstmals mit dem European Energy Award (eea) ausgezeichnet. Sie hat mit einem engagierten Energieteam zahlreiche Klimaschutzmaßnahmen umgesetzt. Dazu zählen der Einsatz klimaneutraler City-Busse, die Versorgung der städtischen Liegenschaften mit Ökostrom sowie der Ausbau der Fernwärmeversorgung im Stadtgebiet. Im Jahr 2018 erreichte die Stadt Wernigerode bei der Zertifizierung 60 Prozent der möglichen Punkte und ist seitdem eea-Partner mit Auszeichnung.

Die Verleihung spornt zu weiteren Aktivitäten für den Klimaschutz an. Deshalb hat die Stadt Wernigerode beschlossen, ab April 2020 für weitere vier Jahre am eea-Programm teilzunehmen und somit die Rezertifizierung anzustreben.

Die Stiftung Umwelt, Natur- und Klimaschutz Sachsen-Anhalt (SUNK) und die Landesenergieagentur Sachsen-Anhalt (LENA) unterstützen die Stadt Wernigerode weiterhin auf diesem Weg.

Weitere Informationen gibt es hier.

8. ENERGIEFORUM Sachsen-Anhalt

19.06.2017
Die Landesenergieagentur Sachsen-Anhalt GmbH und das Zentrum für Regenerative Energien e.V. haben am 19. Juni 2017 gemeinsam das 8. ENERGIEFORUM Sachsen-Anhalt ausgerichtet. Die Veranstaltung stand unter dem Leitthema "ENERGIEGEWINNER Wirtschaft: Wirtschaftlichkeit, Versorgungssicherheit, Nachhaltigkeit der Energieversorgung im Unternehmen".
Das Programm können Sie hier herunter laden.

Förderportal für Umwelt, Energie, Klima und Nachhaltigkeit verfügbar

01.01.2017
Auf www.foerderlandschaft.de finden Sie aktuelle, themenspezifische Förderprogramme, die von der EU, dem Bund sowie den Bundesländern herausgegeben werden. Durch die Anzeige der Förderkulissen bei der Auswahl der Programme wird der Nutzer bei der strategischen Partnerwahl und der Gründung eines Konsortiums unterstützt. Das Portal wird vom Projektberatungs- und Förderberatungsbüro EPC (www.e-p-c.de) kostenfrei zur Verfügung gestellt

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